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Lettre n °305
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4. Juni 2007

Das europäische Modell der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes rehabilitieren. Von einer GAP zur nächsten.
Pierre Boulanger



Stiftung : Albanien | Frankreich - Parlamentswahlen | Belgien - Parlamentswahlen | Lettland - Präsidentschaftswahl Ratspräsidentschaft : EU-Asien | Nahost | EU-Japan | E-Justiz-Konferenz | Euro-Mediterranes Jugendparlament Rat : Beschäftigung und soziale Angelegenheiten Kommission : EU-Brasilien | Ernährung-Übergewicht | HIV/AIDS | Tabak | Serbien Parlament : Naher Osten Europarat : Kampf gegen den Terrorismus Institutionelle Reform : Spanien-Frankreich | Frankreich-Italien | Niederlande | Italien-Polen | Spanien-Niederlande | Finnland | Griechenland Deutschland : Klimaerwärmung Bulgarien : Rücktritte Frankreich : Mittelmeer-Union | WTO - Landwirtschaft | TGV Osteuropa Littauen : Anti-Raketen-Schild Tschechische Republik : Öffentliches Defizit Rumänien : Aufforderung zum Rücktritt Russland : Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europe | Auf Europa gerichtete Raketen? Serbien : Zusammenarbeit mit ICTY? Türkei : Präsidialer Wahlmodus Ukraine : Ende der Krise? UNO : Kosovo Europäische Agentur für chemische Stoffe : Inkrafttreten Eurobarometer : Organspende Eurostat : Arbeitslosigkeit | PIB | Berechnungen der institutionellen Sektoren Berichte : Fälschungen | Wirtschaftliche und soziale Kohäsion | Badegewässer

Agenda | Abonnement und weitere Informationen


Stiftung :
Albanien

Die von Jean Dominique Giuliani und Xavier de Villepin vertretene Stiftung Robert Schuman hat am 31. Mai den ersten Robert-Schuman-Platz Albaniens im Zentrum der historischen Stadt Berat, 120 km südlich der Hauptstadt Tirana, eingeweiht. Diese Reise gab die Möglichkeit, für die europäischen Werte des Friedens, der Versöhnung und der Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu plädieren, aber auch die Situation in Albanien und im Kosovo zu studieren und mit verschiedenen politischen Verantwortlichen, darunter Premierminister Sali Berisha, die bilateralen Beziehungen zu erörtern.

Frankreich - Parlamentswahlen

Die Franzosen werden am 10. und 17. Juni die 577 Mitglieder der Nationalversammlung, der niedrigen Kammer des Parlamentes, wählen. Sie werden zwischen 7.639 Kandidaten, darunter 3.177 Kandidatinnen, wählen. Laut den letzten Meinungsumfragen würde die mit dem Neuen Zentrum (ex-UDF, die sich Nicolas Sarkozy angeschlossen haben) verbündete UMP 42% der Stimmen erhalten (d.h. 410 bis 430 Sitze). Die mit der Radikalen Linkspartei (PRG) und der Republikanischen und Staatsbürgerlichen Bewegung (MRC) alliierte PS würde 27% der Stimmen erhalten (101 bis 142 Sitzen). Die MoDem (ex-UDF, die bei François Bayrou verblieben sind) würde 10% der Stimmen, aber nur zwei bis sechs Sitze erhalten. Der PCF würde mit 4% vier bis zehn Sitze erhalten, die Grünen mit 3% ein bis drei Abgeordnete, und der MPF mit 1,5% zwei bis drei Abgeordnete.

Belgien - Parlamentswahlen

Die Belgier sind am 10. Juni dazu aufgerufen, die beiden Parlamentskammern, d.h. die 71 Senatoren und die 150 Mitglieder des Repräsentantenhauses, zu erneuern. Die Wahl findet gemäss einem integralen Proporzrepräsentationssystem mit größter Mehrheit statt. Offen ist, wer neuer Premierminister werden wird. Traditionsgemäß geht dieser Posten an den Vorsitzenden der größten politischen Partei, was die Flämischsprachigen bevorzugt. Eine Woche vor der Wahl ist Yves Leterme, der Präsident der Flämischen Christdemokratischen Partei (CD&V) und flämischer Ministerpräsident, Favorit zur Nachfolge von Guy Verhofstadt (Liberale und Demokraten, Open VLD). In Flandern würde die mit der Neuen Allianz (N-VA) alliierte Christdemokratische Partei 29,9% der Stimmen vor dem Vlaams Belang (VB) mit 20,7%, der Sozialistischen Partei-Spirit mit 20,4%, den Liberalen und Demokraten mit 17,2% und Groen (G) mit 8,4% erhalten. In Wallonien dürfte die Reformbewegung 34,9% der Stimmen vor der Sozialistischen Partei mit 29,6%, dem Humanistischen Demokratischen Zentrum mit 20,4% und Ecolo mit 11,7% erhalten.

Lettland - Präsidentschaftswahl

Der Präsident der lettischen Republik wird durch die 100 Mitglieder der Saeima, der einzigen Kammer des Parlamentes, gewählt. Valdis Zatler, der von den vier Parteien der Regierungskoalition unterstützt wurde (Volkspartei (TP) von Premierminister Aigars Kalvitis, Premier Lettlands-Lettischer Weg (LPP¬-LC), Union der Bauern und der Grünen (ZZS) und die Union für das Vaterland und die Freiheit (TB/LNNK)), ist am 31. Mai schon im ersten Wahlgang durch den Erhalt von 58 Stimmen gewählt worden, gegenüber 39 Stimmen für seinen Gegner, den vom Harmoniezentrum (SC) und der Neuen Ära (JL) unterstützten ehemaligen Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes, Aivars Endzins. Valdis Zatlers wird offiziell am 7. Juli sein Amt antreten; an diesem Tag endet das zweite Mandat der momentan Präsidentin Vaira Vike-Freiberga.


Ratspräsidentschaft :
EU-Asien

Während der achten Konferenz der ASEM-Außenminister am 28. und 29. Mai in Hamburg ist daran erinnert worden, dass die 45 Mitglieder der ASEM-Zusammenarbeit nunmehr 60% des Welthandels, 58% der Weltbevölkerung und ungefähr 50% der weltweiten Wirtschaftsleistung ausmachen. Die Rolle der ASEM als wichtigstes Forum der Asien-Europa-Beziehungen ist deshalb ebenso wie ihre Fähigkeit, auf die Weltordnung Einfluss zu nehmen, entscheidend. Die Kooperationsziele sind die Verstärkung des Multilateralismus und die Suche von Antworten auf die weltweiten Herausforderungen der Globalisierung, der Wettbewerbsfähigkeit, der nachhaltigen Entwicklung und des kulturellen und interkonfessionellen Dialoges.

Nahost

Am 30. Mai hat sich das Nahost-Quartett (Vereinte Nationen, Europäische Union, Vereinigte Staaten und Russland) versammelt, um insbesondere die Gewalteskalation zwischen Israelis und Palästinensern anzusprechen. Es hat zu einer sofortigen Rückkehr zum Waffenstillstand aufgerufen. Um zu einer dauerhaften Beruhigung der Lage zu gelangen, ist es unabdingbar, die politischen Perspektiven zu konkretisieren, welche den israelisch-palästinischen Konflikt lösen könnten. Das Quartett hat beschlossen, sich erneut mit dem Konfliktparteien im Juni zu versammeln. Der Dialog mit der Arabischen Liga wird ebenfalls fortgesetzt.

EU-Japan

Am 29. Mai haben sich die Außenminister der Troika der Europäischen Union mit einer japanischen Delegation getroffen, um die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Japan, ihre enge strategische Partnerschaft und aktuelle Fragen anlässlich des EU-Japan-Gipfels am 5. Juni in Berlin zu erläutern. Sie haben ihre Besorgnis zu Stabilität und Entwicklung in Zentralasien ausgedrückt und zugestimmt, Verantwortung für den Wiederaufbau und die Stabilisierung Afghanistans zu übernehmen.

E-Justiz-Konferenz

Mehr als 500 Justiz-Experten und –Akteure aus Europa, den Vereinigten Staaten und Asien haben am 30. Mai während der "Work on E-Justice"-Konferenz in Bremen die von der grenzüberschreitenden Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien gebotenen Chancen diskutiert und analysiert. "Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien erhöhen die Wirksamkeit der Justiz und erlauben den der Gerichtsbarkeit Unterworfenen und den Unternehmen einen schnelleren und einfacheren Zugang, um schneller zu ihrem Recht zu gelangen (...) In einem europäischen Raum der Freiheit, der Sicherheit und der Justiz mit durchlässigen Grenzen darf die IT-Unterstützung der Justiz nicht mehr an den Binnengrenzen enden", hat die deutsche Justizministerin Brigitte Zypries erklärt.

Euro-Mediterranes Jugendparlament

Mehr als 100 Jugendliche aus den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich vom 26. Mais bis 3. Juni mit Vertretern der 11 Mittelmeernachbarstaaten anlässlich des Euro-Mediterranen Jugendparlamentes versammelt. Das Ziel war die Förderung des Dialogs zwischen den Mitgliedsstaaten und ihren südlichen und östliche Mittelmeerpartner, die Überwindung von Vorurteilen und die Begründung von interkulturellen Brücken.


Rat :
Beschäftigung und soziale Angelegenheiten

Die 27 europäischen Minister für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten haben Schlussfolgerungen zur Inkraftsetzung einer Europäischen Familienallianz angenommen und haben einen Zwischenbericht des Sozialschutzausschusses zu den Sozialen Dienstleistungen von allgemeinem Interesse untersuch. Sie haben hingegen keine Übereinkunft über den Entwurf einer Verfügung zur Portabilität der Rechte zu einer Zusatzrente, welche die Qualität der Rechte der Mitglieder einer Zusatzrente zur Verbesserung des freien Verkehrs der Arbeitnehmer und der professionellen Mobilität innerhalb der Mitgliedsstaaten stärken will, erreichen können.


Kommission :
EU-Brasilien

In einer am 30. Mai angenommenen Mitteilung schlägt die Kommission vor, während des ersten EU-Brasilien-Gipfels am 4. Juli in Lissabon eine strategische Partnerschaft mit Brasilien zu initiieren. Brasilien spielt eine immer wichtigere Rolle auf der internationalen Bühne und besitzt einen wachsenden regionalen Einfluss und enge bilaterale Beziehungen mit der EU. Die Kommission schlägt vor, eng beim Kampf gegen die Armut und die Ungleichheiten, in Umweltfragen und insbesondere dem Klimawandel, beim Schutz der Wälder, dem Umgang mit Wasser und der Biovielfalt, der Energie, der Verstärkung der Stabilität und des Wohlstandes in Lateinamerika und der Zusammenarbeit in regionaler Integration mit dem Mercosur mit dem Ziel eines EU-Mercosur-Abkommens zusammenzuarbeiten.

Ernährung-Übergewicht

Die Kommission hat am 30. Mai ein Weißbuch namens "Europäische Strategie für mit Ernährung, Übergewicht und Adipositas zusammenhängende Gesundheitsprobleme" angenommen, welches die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung und die Tugend von körperlicher Übung unterstricht und die Lebensmittelindustrie zur Überarbeitung ihrer Rezepte auffordert, um zur Verbesserung der Erneuerung der Verbraucherernährung beizutragen. In der Mehrheit der Mitgliedsstaaten leiden mehr als die Hälfte aller Erwachsenen sowie mehr als 21 Millionen junge Europäer unter Übergewicht oder Fettleibigkeit, eine Zahl, die jedes Jahr um 400.000 zunimmt.

HIV/AIDS

Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, hat sich am 31. Mai dazu verpflichtet, dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria 2007 100 Millionen Euros zur Verfügung zu stellen. Er hat vorgeschlagen, diese Summe durch 300 Millionen Euros in den nächsten drei Jahren zu vervollständigen. Der gesamte Beitrag der EU zum Globalen Fonds würde somit 400 Millionen Euros über vier Jahre erreichen.

Tabak

Die Kommission hat am 31. Mai anlässlich des Welttages ohne Tabak einen personalisierten e-Mail-Begleitungsservice, das "web coaching", gestartet, welches Personen helfen soll, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Ab ihrer Registrierung erhalten diese Personen in regelmäßigen Abständen e-Mails, um ihnen bei ihrem Entwöhnungsprozess zu helfen. Im ersten Monat kommt diese e-Mail täglich. Ab dem zweiten Monat erlauben es Erinnerungen zu überprüfen, dass sie nicht nachgegeben haben, und Trainer geben ihnen konkrete Tipps, um ihr Ex-Raucher-Leben zu verbessern.

Serbien

Die deutsche Ratspräsidentschaft der Europäischen Union "begrüßt" die Festnahme des bosnisch-serbischen Ex-Generals Zdravko Tolimir und "beglückwünscht die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden Bosnien-Herzegowinas und Serbiens". Die Europäische Unon hat deshalb beschlossen, die Annäherungsverhandlungen mit Serbien nach der Festnahme des bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers Zdravko Tolimir wieder aufzunehmen, hat der Europäische Erweiterungskommissar Olli Rehn erklärt. "Die Kommission wird das Datum der nächsten Diskussionsrunde nach der Rückkehr aus Serbien der Anklägerin des Internationalen Gerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien, Carla del Ponte, beschließen", hat er hinzugefügt.


Parlament :
Naher Osten

Der Präsident des Europäischen Parlamentes, Hans-Gert Pöttering, war vom 28. Mai bis 3. Juni auf offiziellen Besuch in den Palästinensischen Gebieten, in Israel und in Jordanien. Er hat den palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas, die israelische Außenminister Tzipi Livni und König Adbullah von Jordanien getroffen. Er hat eine Ansprache vor der israelischen Knesset gehalten und sich mit den religiösen Führern und den Vertretern der Minderheiten in Israel getroffen.


Europarat :
Kampf gegen den Terrorismus

Der Generalsekretär des Europarates, Terry Davis, hat am 1. Juni das Inkrafttreten einer neuen Konvention zur Terrorismusvorbeugung angekündigt: "Diese neue Waffe bringt eine energische und effiziente Antwort zur terroristischen Bedrohung. Sie erlaubt es unseren Regierungen, schnell und effizient einzugreifen, und verhindert es, dass Terroristen ihre Anschlagspläne durchführen". Diese Konvention ist der erste internationale Vertrag, der auf mehrere Aktivitäten wie die Aufforderung zum Terrorismus, die Rekrutierung und das Training zu terroristischen Zwecken, welche zur Durchführung von Attentaten führen können, Haftstrafen vorsieht. Durch die Änderung von bestehenden Verträgen über Auslieferung und Justizkooperation verstärkt sie ebenfalls die internationale Zusammenarbeit im Präventionsbereich.


Institutionelle Reform :
Spanien-Frankreich

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der spanische Premierminister José Luis Rodriguez Zapatero sind am 31. Mai in Madrid über die Notwendigkeit, sich schnell unter allen 27 auf einen Vertrag zur Wiederbelebung der seit zwei Jahren brachliegenden europäischen Integration zu verständigen, übereingekommen. "Ein Land, das mit 'Nein' gestimmt hat, und ein Land, das mit 'Ja' gestimmt hat, teilen die gleiche Analyse und den gleichen Willen (...) Europa muss voranschreiten, es darf nicht immobil bleiben. Es muss schnell gehen, da Europa schon viel Zeit verloren hat. Es braucht einen neuen Vertrag, über dessen Inhalt wir sehr eng beieinander liegen, um die Situation entblocken zu können", hat Nicolas Sarkozy erklärt. José Luis Zapatero, dessen Land am 20. Februar 2005 die Europäische Verfassung per Referendum mit 76% Ja-Stimmen ratifiziert hat, hat unterstrichen, dass "eines der Ziele, weshalb dieser Vertrag geschlossen werden muss, die Einwanderungspolitik ist". Er hat dennoch auf der Benennung einer Anzahl von "essentiellen Punkten, die in diesem Vertrag sein müssen", bestanden: die qualifizierte Mehrheit, die Reform der Funktionsweise des Europäischen Rates, die stabile Präsidentschaft der EU und einen europäischen Außenminister.

Frankreich-Italien

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat am 28. Mai den italienischen Ratspräsidenten Romani Prodi empfangen, um über die institutionelle Wiederbelebung zu diskutieren. Romani Prodi hat unterstrichen, dass diese Diskussion "hauptsächlich dies angeschnitten hat, was wir darin angeschnitten sehen wollten, und wir sind vollkommen einverstanden über die wichtigsten Punkte". Die beiden Verantwortlichen befürworten die wichtigsten institutionellen Änderungen wie die Überholung der Stimmrechte und die erhöhte Nutzung der Mehrheitswahl, die Begründung einer ständigen EU-Präsidentschaft und die Gründung eines Europäischen Außenministers. "Wir wollen eine Europäische Union, die nicht durch das Stimmrecht paralysiert ist. Wir wollen nicht das Problem der Einstimmigkeitswahl erleiden", gibt das gemeinsame Kommuniqué nach dem Treffen an.

Niederlande

Eine Mehrheit Niederländer wünscht laut einer am 28. Mai erschienenen Umfrage die Abhaltung eines zweiten Referendums über einen möglichen neuen europäischen Vertrag, zwei Jahre nach dem Sieg des "Neins" in Frankreich und den Niederlande. 65% der 1200 vom Maurice de Hond-Institut befragten Niederländer haben sich dafür ausgesprochen, erneut konsultiert zu werden. Zudem stimmen 57% der Niederländer den letzte Woche gehaltenen Äußerungen ihres Premierministers Jan Peter Balkenende zu, laut der die Rolle der nationalen Parlamente in der Erarbeitung der europäischen Gesetzgebung gestärkt werden müssen. Schließlich zeugt diese Umfrage, dass 65% der Niederländer gegen Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind.

Italien-Polen

Der italienische Ratspräsident Romano Prodi hat am 30. Mai Präsident Lech Kaczynski und seinen Bruder Jaroslaw, den Premierminister, getroffen. Er hat nach der Begegnung von wichtigen Divergenzen in der Sichtweise der institutionellen Reform gesprochen, auch wenn er versucht hat, sie davon zu überzeugen, dass ein starkes Europa im Interesse aller Mitgliedsstaaten ist. Aber der polnische Premierminister hat erklärt, dass Polen bereit sei "zu sterben", um seine Sichtweise über den neuen europäischen Vertrag durchzusetzen. Drei Wochen vor dem Europäischen Rat wünscht Polen noch immer die Änderung des Stimmrechts in den europäischen Instanzen und hofft darauf, dass die EU eine neue auf der Quadratwurzel der Einwohner (in Millionen) jedes Mitgliedsstaates basierende Berechnungsweise annehmen wird, die Polen für sich als vorteilhafter erachtet.

Spanien-Niederlande

Der Chef der spanischen Regierung, José Luis Rodriguez Zapatero, und der niederländische Premierminister Jan Peter Balkenende haben sich am 30. Mai zuversichtlich über die Möglichkeit des Erreichens einer Übereinkunft zu einem neuen Vertrag, trotz der Divergenzen innerhalb der EU, gezeigt. Jan Peter Balkenende hat sich für einen "geänderten Vertrag (...) [,] welcher uns erlauben würden, bestimmte Aspekte des Verfassungsvertrages zu übernehmen und den in der Vergangenheit verfassten Text zu modifizieren oder abzuändern", ausgesprochen. Er hat an die Position der Niederlande erinnert: "Wir wollen, dass die nationalen Parlamente eine wichtigere Rolle spielen und Kriterien bei neuen Beitritten zur Europäischen Union berücksichtigt werden". Der Chef der spanischen Regierung hat einen "Willen zur Übereinkunft" zwischen Den Haag und Madrid unterstrichen. Die spanischen Regierung tritt dafür ein, dass die Substanz der Verfassung zu einem großen Teil bewahrt wird, insbesondere bei den gemeinschaftlichen Kompetenzen in den Felder Justiz, Polizei, Diplomatie und Einwanderung.

Finnland

Finnland wünscht eine schnelle Nachverhandlung der Europäischen Verfassung und ein Minimum an substanziellen Änderung gemäss der Position der deutschen Ratspräsidentschaft der Europäischen Union, hat die finnische Regierung erklärt. Finnland tritt dafür ein, dass eine mögliche mit der Nachverhandlung des Textes befasste Regierungskonferenz "eine klare Mission und einen kurzen Kalender" hat.

Griechenland

Der griechische Premierminister Costas Caramanlis hat am 1. Juni unterstrichen, dass sein Land eine rasche Wiederbelebung des Verfassungsvertrages mit den "kleinstmöglichen Änderungen" wünsche. Nach einem Gespräch mit seinem ungarischen Homologen Ferenc Gyurcsany hat er erachtet, dass die von den französischen und niederländischen "Neins" herrührende Blockade mit einer präzisen Terminplanung aufgehoben werden müsse, damit "alles vor den nächsten europäischen Wahlen 2009 beendet ist".


Deutschland :
Klimaerwärmung

Vor dem G8-Gipfel vom 6. bis 8. Juni hat die Regierung die Vereinigten Staaten dazu aufgerufen, ihre Verantwortung beim Kampf gegen die Klimaerwärmung zu übernehmen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat am 29. Mai ihre Position beim Empfang der Vorsitzenden des amerikanischen Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, bekräftigt. Sie hat sich über die Bewegung im amerikanischen Kongress zu Gunsten einer größeren Aufmerksamkeit in Energie- und Klimafragen erfreut gezeigt. Die Kanzlerin hat jedoch am 3. Juni anerkannt, dass vom nächsten G8-Gipfel kein bindendes CO2-Reduktionsobjektiv erreichen werden; sie hat auf der Notwendigkeit bestanden, dass alle G8-Staaten, inklusive die Vereinigten Staaten, zu den Verhandlungen unter dem Mantel der UNO betragen.


Bulgarien :
Rücktritte

Der bulgarische Premierminister Serguei Stanichev ist gezwungen gewesen, sich am 2. Juni von seinem Wirtschafts- und Energieminister Roumen Ovtcharov, zugleich Vizepräsident der Sozialistischen Partei, und seinem Justizminister Gueorgui Petkanov zu trennen, um seinen Entschluss, jeden Hauch von Korruption in seinen Rängen zu bekämpfen, zu bekräftigen. In weniger als einem Monat steht die Veröffentlichung eines entscheidenden Berichts der Europäischen Kommission zu seinem Land an.


Frankreich :
Mittelmeer-Union

Der französische Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten Jean-Pierre Jouyet hat am 1. Juni vor den Verantwortlichen des Mittelmeer-Forums, einem informellen Zusammenschluss von elf nördlichen und südlichen Anrainerstaaten des Mittelmeers, das Projekt der Gründung einer Mittelmeer-Union angeschnitten.

WTO - Landwirtschaft

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat am 29. Mai während einer Begegnung mit den Bauern versichert, dass "Frankreich sein Veto [während der Handelsverhandlungen der Welthandelsorganisationen] einlegen wird", falls die französischen landwirtschaftlichen Interessen bedroht sein würden. "Wenn Anstrengungen erbracht werden sollen, müssen dies alle tun", hat er erklärt und fortgeführt, "Im Moment sehe ich nicht die Anstrengungen, die die Vereinigten Staaten zu machen bereit sind", und hat ebenfalls Indien und Brasilien zitiert. Diese Nachricht ist in Brüssel durch Peter Mandelson, dem Europäischen Kommissar für Handel und Unterhändler für die Europäische Union, aufgegriffen worden, der erklärt hat: "Falls die anderen nicht eine dem europäischen Angebot proportionale Anstrengung machen können, werde ich keine anderen Wahl haben, als beim Angebot Europas Abstriche zu machen".

TGV Osteuropa

Der am 15. März eingeweihte TGV Osteuropa wird am 10. Juni in Dienst gestellt werden. Er wird mehr als 130 neue Direktverbindungen anbieten und vier europäischen Länder untereinander verbinden: Frankreich, Deutschland, die Schweiz und Luxemburg. Paris wird per Hochgeschwindigkeit (320 km/h) an 20 Städte Ostfrankreichs und an mehr als zehn internationale Reiseziele angebunden sein.


Littauen :
Anti-Raketen-Schild

Der litauische Verteidigungsminister Juozas Olekas hat am 30. Mai angekündigt, dass sein Land zur Aufnahme eines Anti-Raketen-Schildes auf seinen Gebiet unter Schirmherrschaft der NATO bereit ist, und riskiert damit Russland zu verärgern, dass den amerikanischen und atlantischen "Expansionismus" an seinen Grenzen anprangert. Er hat versichert, dass derartige Verteidigungssysteme, wie die in Polen und der Tschechischen Republik zu stationierenden Elemente des amerikanischen Anti-Raketen-Schildes, nicht gegen Russland dirigiert sein werden. "Sie stellen eine Stabilitätsgarantie für die Region dar", hat er erklärt.


Tschechische Republik :
Öffentliches Defizit

Nach Untersuchung des tschechischen Konvergenzprogramms hat die Kommission am 30. Mai dem Rat empfohlen zu folgern, dass das Land nicht die ausreichenden Maßnahmen zur Kontrolle seiner öffentlichen Finanzen getroffen hat und daher nicht auf dem guten Weg ist, bis 2008 sein exzessives Defizit zu korrigieren. Diese Empfehlung dürfte vom Rat am 10. Juli gleichzeitig mit einer Mitteilung über das aktualisierte tschechische Konvergenzprogramm angenommen werden. Laut dem Europäischen Kommissar für wirtschaftliche und monetäre Angelegenheiten, Joaquin Almunia, "verschiebt die Tschechische Republik in ihrem aktualisierten Konvergenzprogramm die vorgesehenen Maßnahmen zur Korrektur des exzessiven Defizits, obwohl 2006 das Defizit schon unter 3% lag und trotz eines Wirtschaftswachstums, das stärker als angenommen ist".


Rumänien :
Aufforderung zum Rücktritt

Der rumänische Präsident Traian Basescu hat am 30. Mai in einer Ansprache vor dem Parlament zum Rücktritt der liberalen Regierung von Calin Tariceanu und zur Organisation von vorgezogenen Neuwahlen aufgerufen. "Angesichts des Ergebnisses des Referendums vom 19. Mai, bei dem 75% der Wähler gegen die Enthebung des Präsidenten gestimmt haben, besteht die einzige ehrliche Lösung im Rücktritt der Regierung und in der Organisation von vorgezogenen Neuwahlen", hat er erklärt.


Russland :
Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europe

Während einer Unterhaltung mit dem portugiesischen Premierminister José Socrates am 30. Mai in Moskau hat der russische Präsident Wladimir Putin seinen Wunsch zur Verstärkung der strategischen Kooperation zwischen der EU und Russland während der portugiesischen Präsidentschaft ausgedrückt. Am Vortag hatte er die Niederlande, die designierten Verwahrer des Vertrages über Konventionelle Streitkräfte in Europe, gebeten, eine außerordentliche Konferenz von 12. bis 15. Juni in Wien zur Revision des Vertrages einzuberufen. "Russland hofft, dass diese außerordentliche Konferenz ernsthaft über die Situation diskutieren wird. Wir hoffen, dass unsere Partner politischen Willen zu einer für alle akzeptablen Lösung zeigen werden, welche die Krise des Vertrages über Konventionelle Streitkräfte in Europa beenden wird". Wladimir Putin hatte davor schon ein Moratorium über die Anwendung diese Vertrages, welche Russland als neue Provokation nach der Osterweiterung der NATO 1999 und 2004 erachtet, angekündigt.

Auf Europa gerichtete Raketen?

Am 4. Juni hat der russische Präsident Wladimir Putin in einem gemeinsamen Interview mit mehreren Zeitungen seine Opposition gegen die Entfaltung eines Anti-Raketen-Schildes durch Washington in Mitteleuropa bekräftigt und angedroht, russische Raketen wieder auf Westeuropa zu richten. "Wenn das amerikanische Nuklearpotential sich auf europäischem Boden ausdehnt, müssen wir neue Ziele in Europe nehmen (...) Unser Militärs müssen diese Ziele definieren sowie zwischen ballistischen und Flugraketen wählen (...) Wir wollen die Verteidigungsinstrumente mit effizienteren Offensivwerkzeugen ausgleichen, aber wir wissen, dass dies den Rüstungswettbewerb wieder ankurbeln könnte, auch wenn wir dafür nicht verantwortlich sein werden", hat der russische Präsident erklärt.


Serbien :
Zusammenarbeit mit ICTY?

Die serbische Regierung hat am 31. Mai die Gründung eines Nationalen Sicherheitsrates und eines Rates für die Kooperation mit dem Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) angekündigt, wenige Tage bevor die ICTY-Anklägerin, Carla del Ponte, Belgrad besucht, um die Zusammenarbeit der serbischen Behörden mit ihren Diensten zu evaluieren. Am 30. Mai wurde die Verhaftung des für Kriegsverbrechen während der Konflikte auf dem Balkan gesuchten bosnisch-serbischen Generals Zdravko Tolimir angekündigt.


Türkei :
Präsidialer Wahlmodus

Die türkischen Abgeordneten haben am 31. Mai mit 370 Ja-Stimmen, 21 Neinstimmen und einer Enthaltung während einer endgültigen Abstimmung die Verfassungsreform, die eine Direktwahl des Staatschefs in einer allgemeinen Wahl erlaubt, angenommen. Sie haben damit ihre Wahl vom 28. Mai zur Verfassungsreform, welche die Wahl des Präsidenten in einer allgemeinen Wahl mit zwei Runden für ein einmal erneuerbares Mandat vom fünf Jahren vorsieht (momentan liegt es bei sieben), bestätigt. Nach der Wahl bleiben dem türkischen Präsidenten Ahmet Necdet Sezer zwei Möglichkeiten: entweder er erlässt das Gesetz, oder er ruft das Volk per Referendum an.


Ukraine :
Ende der Krise?

Das ukrainische Parlament hat am 1. Juni die Gesamtheit der Texte angenommen, die die Organisation von vorgezogenen Neuwahlen am 30. September ermöglichen; dies dürfte den Weg zur Lösung der politischen Krise eröffnen, welche die Ukraine seit zwei Monaten erschüttert. Die Abgeordneten haben ein Wahlgesetz und Budgetänderungen zur Finanzierung der Wahlorganisation angenommen und sind über die neue Zusammensetzung der zentralen Wahlkommission übereingekommen. Diese Abstimmungen vollenden ein zwischen Präsident Viktor Iouchtchenko und Premierminister Viktor Ianoukovitch abgeschlossenes Abkommen zur Beendigung der Anfang April durch die Auflösung des Parlamentes ausgelösten Krise.


UNO :
Kosovo

Das überarbeitete Resolutionsprojekt des UN-Sicherheitsrates über den Kosovo-Status "passt" Russland "nicht", hat am 1. Juni der Sprecher des russischen Außenministeriums, Mikhaïl Kamynine, erklärt. Dieses Projekt ist jedoch ein Zugeständnis an Russland, hat der kosovarische Premierminister Agim Ceku erklärt und hinzugefügt, dass dieses angebrachten Änderungen für die Albaner der Provinz akzeptabel seien.


Europäische Agentur für chemische Stoffe :
Inkrafttreten

Die neue europäische Gesetzgebung zu chemischen Produkten, REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe, auf Englisch "Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals"), ist am 1. Juni zeitgleich mit der neuen in Helsinki basierten Europäischen Agentur für chemische Produkte (ECHA) in Kraft getreten. Der REACH-Regelung wird in signifikanter Weise den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt verbessern, gleichzeitig jedoch die Innovation fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie der EU bewahren.


Eurobarometer :
Organspende

Laut einer am 30. Mai veröffentlichten Eurobarometer-Studie befürworten acht von zehn Europäern eine Organspenderkarte, auch wenn nur 12% eine besitzen. Die Studie offenbart, dass 56% der Europäer nach ihrem Tod zu einer Organspende bereit sein; diese Rate liegt bei 77% bei denjenigen, die diese Frage innerhalb der Familie diskutieren. Aber bloß 41% der Europäer haben darüber mit ihren Nächsten gesprochen. Gegenüber einer 2002 durchgeführten Studie hat der Anteil der Europäer, die zur Spende eines Organs eines verstorbenen geliebten Menschen bereit sind, um 8 Punkte auf 54% zugenommen. In einer am 30. Mai angenommenen Mitteilung schlägt die Europäische Kommission eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten im Bereichen der Organspenden und – transplantationen vor und teilt ihre Absicht mit, eine europäische Verfügung zur Begründung von Qualitäts- und Sicherheitsnormen für Organspenden zu erarbeiten. Sie lanciert ebenfalls die Idee einer europäischen Spenderkarte.


Eurostat :
Arbeitslosigkeit

Laut den von Eurostat am 1. Juni veröffentlichten Zahlen lag die Arbeitslosenrate in der Eurozone im April 2007 bei 7,1%, gegenüber 7,2% im März und 8.0% im April 2006. In der EU lag die Arbeitslosenrate im April 2007 bei 7,1%, gegenüber 7,2% im März und 8,0% im April 2006. Im April 2007 lag die niedrigste registrierte Arbeitslosenrate in den Niederlanden (3,3%), in Dänemark (3,4% im März) sowie in Irland (4%). Die höchsten registrierten Arbeitslosenraten lagen in Polen (11,2%) und in der Slowakei (10,5%). 22 Mitgliedsstaaten haben über ein Jahr einen Rückgang der Arbeitslosigkeit registriert und vier einen Anstieg, während die Arbeitslosenrate in Rumänien stabil geblieben ist. Die wichtigsten Rückgänge wurden in Estland (von 6,3% auf 4,7%), in Slowenien (von 6,4% auf 4,8%) und in der Slowakei (von 13,8% auf 10,5%) registriert. Die wichtigsten Zuwächse lagen in Ungarn (von 7,3% auf 8,2%) und in Portugal (von 7,6% auf 8%).

PIB

Laut den ersten von Eurostat am 1. Juni veröffentlichten Schätzungen haben das PIB der Eurozone und das der EU im ersten Quartal 2007 jeweils um 0,6% gegenüber dem vorherigen Quartal zugenommen, während die Wachstumsraten im vierten Quartal 2006 sowohl in der Eurozone als in der EU bei 0,9% gelegen hatten. Im ersten Quartal 2007 haben die Endkonsumausgaben der Haushalte in der Eurozone um 0,1% abgenommen, während sie in der EU unverändert geblieben sind. Die Investitionen haben jeweils um 2,5% und 2,6% zugenommen, während die Exporte in beiden Zonen um 0,3% gewachsen sind (nach jeweils 3,% und 2,9%). Die Importe haben in der Eurozone um 1,6% und in der EU um 1,3% zugenommen.

Berechnungen der institutionellen Sektoren

Laut den von Eurostat am 1. Juni veröffentlichten Zahlen lag die Bruttosparrate der Haushalte im vierten Quartal 2006 in der Eurozone bei 13,7% und in der EU bei 11%. Die Investitionsrate der nicht-finanziellen Gesellschaften lag bei 22% in der Eurozone und bei 21,5% in der EU. Schließlich lag der Gewinnanteil in der Wertschöpfung der nicht-finanziellen Gesellschaften in der Eurozone bei 39,6% und bei 37,8% in der EU. Diese zum ersten Mal veröffentlichten Daten liefern ein Gesamtbild der Eurozone und der EU als wirtschaftliche Einheiten und erlauben eine Analyseserie der Interaktionen zwischen den Haushalten, den Finanz- und Nicht-Finanz-Gesellschaften und den öffentlichen Verwaltungen. Diese Rechnungen zeichnen die Interaktionen zwischen der Eurozone und der EU mit dem Rest der Welt nach.


Berichte :
Fälschungen

Die am 31. Mai von der Europäischen Kommission veröffentlichten Statistiken zeigen, dass die Anzahl der an den EU-Außengrenzen 2006 gefassten gefälschten und nachgemachten Artikel trotz einer noch nie so intensiv gewesenen Aktivität der Zollbehörden signifikant zugenommen hat. Mehr als 36.000 Razzien sind durchgeführt worden, d.h. eine Erhöhung von 40% gegenüber 2005. Die Grenzbeamten haben 2006 mehr als 250 Millionen gefälschte oder nachgemachte Artikel beschlagnahmt, gegenüber 75 Millionen 2005 und 100 Millionen 2004. Diese Fälschungen werden weiterhin in großen Mengen bei Medikamenten, Zigaretten und anderen Produkten durchgeführt, die gravierend der Gesundheit der Verbraucher schaden können. Die Änderung der von den Schmugglern eingeschlagenen Routen zur Kommerzialisierung der Imitationsprodukte, der Rückgriff auf das Internet und der Transport von kleinen Gütermengen per Luft oder per Post sind alles Faktoren, die noch einmal die Schwierigkeit der Arbeit der Zöllner erhöhen.

Wirtschaftliche und soziale Kohäsion

Laut den Schlussfolgerungen des vierten von der Europäischen Kommission am 30. Mai veröffentlichten Berichts zur wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion hat die Kohäsionspolitik greifbare und positive Konsequenzen für die Entwicklung der Regionen gehabt, steht aber in den kommenden Jahren anderen Problemen gegenüber. Dieser Bericht enthält eine detaillierte Analyse der Situation in den Regionen beim Bruttoinlandsprodukt, der Produktivität und der Beschäftigung, listet die vorherzusehenden Schwierigkeiten auf und liefert eine erste Einschätzung der Effekte der europäischen Kohäsionspolitik für die Programmperiode 2000-2006 und der Vorbereitung der neuen Periode (2007-2013). Dieser Bericht liefert zudem zehn andere Fragen zur Anregung der Diskussion innerhalb und außerhalb der europäischen Institutionen über die Zukunft der Kohäsionspolitik.

Badegewässer

Der jährliche Bericht über Badegewässer ist am 31. Mai durch die Europäische Kommission vorgestellt worden. Er zeigt auf, dass 2006 die Mehrheit der Badeplätze die gemeinschaftlichen Hygienenormen eingehalten haben. Die Prozentzahl der Badegewässer, die den imperativen Werten konforme Werte aufzeigen, lag bei 96% in Küstenzonen und 89% bei angelegten Badeplätzen an Flüssen und Seen. 2006 sind insgesamt 21.094 Badezonen kontrolliert worden.




Agenda :

3. - 10. Juni

Europäische Jugendwoche


5. Juni

EU-Japan-Gipfel


5.- 6. Juni

Rat "Wirtschaft und Finanzen"


6. - 7. Juni

Plenarsitzung des Europäischen Parlamentes in Brüssel


6. - 8. Juni

Rat "Verkehr, Telekommunikation und Energie"


6.- 8. Juni

G8-Gipfel


10. Juni

Parlamentswahlen in Belgien - Parlamentswahlen (1. Runde) in Frankreich


11. Juni

Rat "Landwirtschaft und Fischerei"




Vorschläge
Dauerbezug / Abbestellung

Redakteure : Thierry Chopin, Mathilde Durand,
Hélène Gourlet, Sandrine Mor, Claire Perrodon, Xavier-Alexandre Reliant

Chefredakteur : Hélène Gourlet
Publikationschef : Pascale Joannin


Robert-Schuman-Stiftung, wurde im Jahr 1991 als gemeinnützige Stiftung gegründet und ist nunmehr eines der bedeutendsten Forschungszentren Frankreichs zu Europa und den europäischen Politiken. Sie erstellt zahlreiche Studien zur Politik der Europäischen Union und publiziert diese ausser in Frankreich auch im europäischen Ausland. Auch ausserhalb Europas informiert die Robert-Schuman-Stiftung regelmässig über aktuelle politische Entwicklungen in Europa. Mit ihren Recherchen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen regt die Robert-Schuman-Stiftung immer wieder zur öffentlichen Debatte europäischer Themen an und bereichert diese zusätzlich durch ihr Engagement und zahlreiche wissenschaftliche Beiträge. Stiftungspräsident : Jean-Dominique Giuliani.

Europe Live

Film/Berlin
Culture
From 11th to 21st February the 60th Berlinale, the Film Festival of Berlin, will take place. Around 400 films have been chosen - 20 are running for...
Election/Greece
Foundation
Carolos Papoulias was re-elected President of the Republic of Greece on 3rd February almost unanimously by the members of the Vouli, the only chamber...
Afghanistan
UK
On 28th January the UK was the host for an international conference on Afghanistan together with British Prime Minister Gordon Brown, Afghan...
Unemployment
Germany
The gross unemployment rate in Germany leapt to 8.6% in January due to a traditional slowing in activities after the end of year celebrations...
Telecoms
Commission
On 28th January telecommunications regulators of the 27 Member States met for the first time in Brussels as members of the new Body of European...
Italy
Financial Crisis
In December the unemployment rate reached 8.5% increasing by 0.2 points in comparison with the previous month and by 1.5 points in comparison with...
Russia
NATO
NATO and Russia renewed their military links on 26th January with the scrutiny of a cooperation programme for 2010 particularly with regard to...
Commission
Loans
The European Commission paid the second part of its loan to Latvia to a total of 1.2 billion euros on 27th July together with the first payment of...
Georgia/Russia
Studies/Reports
The Danish International Studies Institute has published research by Pertti Joenniemii entitled "The Georgian-Russian Conflict: a Turning Point?" The...
Pensions
Spain
On 3rd February the Spanish government delivered a corrected version of its stability programme 2009-2013 to the European Commission. The programme...
Defence
UK
On 3rd February the British Defence Minister presented his Green Paper on the future of British Defence to the House of Commons. Several strategic...
Jacques Barrot
Commission
In an interview with Agence Europe Jacques Barrot, Vice-President of the European Commission responsible for Justice, Freedom and Security reviewed...
Commission
Financial Crisis
On 28th January the European Commission published data for the month of January showing an improvement for the 10th consecutive month in the business...
Resignation
Slovenia
During a parliamentary debate on 26th January Slovenian Environment Minister Karl Erjavec whose resignation had been demanded by Prime Minister Boru...
Belgium
Financial Crisis
The Franco-Belgian bank Dexia accepted on 5th February to reduce its balance sheet by a third by 2014 after the sale of assets notably in Spain and...
Savings
Eurostat
According to data published by Eurostat on 28th January household savings rates declined in the third quarter of 2009 in comparison with the previous...
Court Cases
Belgium
On 28th January the European Commission referred Belgium to the Court of Justice because it has failed to transpose Financial Transparency Directive...
Reform
Macedonia
During its last two sessions the Macedonian government adopted 37 draft laws that aim to harmonise national legislation with that of Europe. These...
Auschswitz
Poland
On 27th January former prisoners of Auschwitz-Birkenau and many personalities including Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu paid tribute to the...
BERD
Bosnia-Herzegovina
The European Bank for Reconstruction and Development granted a loan of 67 million euros to Bosnia-Herzegovina on 27th January to support its...
Court Cases
Italy
The European Commission launched a procedure against Italy on 28th January for the non-respect of community standards in terms of private life in...
Cyprus
UN
UN Secretary General Ban Ki Moon is in Cyprus from 31st January to 2nd February to aid negotiations. "The leaders have asked me to say that...
Elections
Moldova
Together the four main opposition parties won the early general elections in Moldova with 50.7% of the vote and 53 MPs ahead of the Communist Party...
Election
Greece
The election of the president of the Greek republic by Parliament (Vouli) will take place on 3rd February said the President of Parliament Philippos...
Unemployment
Spain
According to figures published on 2nd February by the public employment service Spain recorded an increase of 124,890 more unemployed in January 2010...
France
Financial Crisis
The number of unemployed, those without work at all, declined in December in mainland France by 18,700 over one month to lie at 2.61 million at the...
Social Situation
Eurobarometer
Eurobarometer published a study on 2nd Februay on the social situation. According to this study Europeans are satisfied with their personal situation...
Security
Germany
The 46th Conference on Security took place in Munich from 5th to 7th February. Discussions notably focused on resource security and on the...
Council
General Affairs and External Relations
On 27th July the 27 Foreign Ministers called on the Commission to issue an opinion on the request for EU membership on the part of Iceland. They...
Banking Secrecy
Germany
German Finance Minister Wolfgang Schäuble believed that banking secrecy had "had its moment" and that "it had no future" and that included...
France/Germany
Studies/Reports
The Genshagen Foundation has published its first issue of the "Genshagener Papiere" series on the theme of "A new agenda for Franco-German...
Competitiveness
Studies/Reports
On 2nd February fifty of the biggest industrialists gathered for the European Round Table of Industrialists and called on the EU to act to save jobs...
Franco-German
France
On 4th February the 12th Franco-German Council of Ministers took place bringing together both French and German ministers with Nicolas Sarkozy and...
Germany
Croatia
Croatian Prime Minister Jadranka Kosor travelled to Berlin on 3rd February and met German Chancellor Angela Merkel. They called for increased...
Finland
Financial Crisis
The Finnish Finance Minister announced on 2nd February that Finland was due to raise its taxes and reduce public spending in order to bring its...
Spain
Financial Crisis
On 29th January the Spanish government announced an austerity plan of 50 billion euros over three years that aims to reduce drastically public...
Carbon Tax
Eurobarometer
An survey undertaken by Eurobarometer and published on 29th July shows that Europeans do not support the idea of a special tax on products that are...
Personal Data
Parliament
The Civil Liberties and Justice Commission at the European Parliament voted on 4th February against the so-called SWIFT agreement - the name being...
Foreign Affairs
Council
Given the scale of the earthquake that has struck Haiti the 27 Foreign Ministers who met on 25th January approved aid of 300 policemen and the...
Franco-German
France
The next Franco-German Council of Ministers will take place in Paris on 4th February. This is the first joint ministers council after the entry into...
Unemployment
Spain
According to the Spanish National Statistics Institute the unemployment rate rose to 18.83% of the working population in the fourth quarter of 2009...
Georgia
Publications
Palgrave Macmillan has published a book by Ronald Asmus, Executive Diretor of the Transatlantic Centre of the German Marshall Fund in Brussels: "A...
Climate
Commission
On 28th January the EU made its support to the Copenhagen Agreement on the Climate official and presented its commitments in terms of goals to reduce...
UK
Financial Crisis
According to statistics published on 26th January by the National Statistics Office, the UK is no longer in recession: growth increased by 0.1% in...
Turkmenistan
France
During an official visit to France on 1st and 2nd February the Turkmen President Gurbanguly Berdimuhamedow met his French counterpart Nicolas...
Conference
Foundation
The General Assembly of the "Amical des Agronomes Français de Belgique" took place on 2nd February in Brussels. Pascale Joannin, Director General of...
Spain
Financial Crisis
The Spanish economy continued to contract in the fourth quarter of 2009 maintaining the country in recession with a quarterly GDP decline of 0.1%...
Energy
Germany
On the occasion of the visit to the Max Planck Institute on 1st February German Chancellor Angela Merkel called for the development of research into...
Agreement?
Serbia
Serb Foreign Minister Vuk Jeremic travelled to Brussels on 26th January. He notably met High Representative for the Common Foreign and Security...
President
Greece
On 3rd February the Greek Parliament re-elected Carolos Papoulias as President of the Greek Republic. The only candidate running, he was elected in...
Gas
Hungary
On 29th January during a working visit by Russian Deputy Prime Minister Viktor Zoubkov to Budapest Russia signed an agreement with Hungary with...
Greece
Financial Crisis
Greek Prime Minister George Papandreou acknowledged on 27th January that Greece was suffering a "credibility deficit" on the financial markets. He...
Carneval/Italy
Culture
On 6th February the Carneval of Venice and that of Rome started and will last until 16th February. In Venice a mysterious, baroque population...
General Elections
Czech Republic
Czech President Vaclav Klaus announced on 5th February that the next general elections would take place on 28th and 29th May. The 200 seats in the...
Waste
Commission
European Environment Commissioner Stavros Dimas said on 1st February that the Commission supported the creation of a European Waste Agency to improve...
Reforms
UK
During a speech delivered on 2nd February British Prime Minister Gordon Brown spoke of the next stages in the government pogramme and the...
Personal Data
Commission
The European Commission adopted a decision on 5th February that updates the contract clauses for the transfer of personal data to data intermediaries...
Employment
Commission
According to a report published on 4th February by the European Commission Europe has to take immediate action to make up for its competence deficits...
Poland
Financial Crisis
According to figures published on 28th January Poland recorded growth of 1.7% in 2009, the only country in the EU to have increased its economic...
Portugal
Financial Crisis
Portuguese Prime Minister José Socrates has showed that he is determined to bring his country's the public deficit below the 3% mark by 2013. During...
Industry
Eurostat
According to data released by Eurostat on 2nd February in December 2009 the industrial price index increased by 0.1% in the euro area and remained...
Services
Studies/Reports
Just as the transposition deadline came on 28th December 2009 only one third of the 27 Member States are said to have fully set in place measures...
Space
Slovenia
The Slovenian Minister for Higher Education Gregor Golobic signed a participation agreement on 22nd January with regard to Slovenia in the European...
Ulster
UK
On 5th February an agreement was signed at Hillsborough Castle between British Prime Minister Gordon Brown and Irish PM Brian Cowen with regard to...
Deficit
Commission
On 27th January the European Commission asked Latvia and Hungary to bring their public deficits down below 3% within the set time whilst Malta and...
Seminar/CERI
Foundation
The Robert Schuman Foundation and the CERI are organising a seminar on 9th February entitled "The problem of the EU's denomination: how should the EU...
Romania
Financial Crisis
On 27th January the IMF and the EU announced that they were resuming their anti-crisis aid to Romania. The total amount expected is 3.3 billion...
Czech Republic
Financial Crisis
The annual IMF mission to the Czech Republic ended on 25th January. According to its conclusions the rate of the country's economic growth is due to...
Agriculture
Studies/Reports
Just as the future of the Common Agricultural Policy (CAP) is under discussion the Institute for a European Environmental Policy published a study on...
Greece
Albania
On 27th January the Constitutional Court annulled an agreement signed between Albania and Greece with regard to the delimitation of the territorial...
Government
Sweden
On 2nd February the Swedish government announced the appointment of Birgitta Ohlsson as European Affairs Minister a post which was left vacant after...
Cyprus
UN
UN Secretary General Ban Ki-Moon said on 1st February that the Greek and Turkish Cypriot leaders will need more "courage and determination" to reach...
General Affairs
Council
On 25th January the Spanish Foreign Minister Miguel Angel Moratinos presented the programme of the Spanish Presidency of the Union to his...
Agriculture
Foundation
Nicolas-Jean Bréhon, an agricultural economist, published an article in le Monde on 30th January entitled "The CAP is dead, long live the CAAP". He...
Europe
USA
The security of Europe "is a cornerstone of the American foreign policy," said American Secretary of State Hillary Clinton on 29th January in Paris...
Portugal
Financial Crisis
Just as the governor of the Bank of Portugal declared on 2nd February that the reduction of the Portuguese public deficit was a necessity and that it...
Unemployment
Eurostat
In December 2009 unemployment rose to 10% in the euro area and to 9.6% in the European Union in comparison with 9.9% and 9.5% the previous month and...
Jerzy Buzek/France
Parliament
Jerzy Buzek, President of the European Parliament undertook an official visit to Paris on 2nd and 3rd February. He met with French President Nicolas...
Parliament
Financial Crisis
On 28th January the special committee on the financial, economic and social crisis auditioned experts in view of preparing a report that will be...
Yemen
UK
On 27th January in London a meeting took place to re-iterate the support of the international community to Yemen. A meeting of donor countries to...
Gas
Italy
On 4th February the European Commission said it was satisfied with the answer given by the Italian natural gas company ENI with regard to its concern...
Appointment
NATO
The Chief of Staff of the French Army, Stéphane Abrial was appointed "Supreme Allied Commander for the Transformation" of NATO on 29th July. This...
Germany
Financial Crisis
The German government has just raised its growth forecasts for 2010 to 1.4%; the GDP fell by 5% in 2009. According to Economy Minister Rainer...
Inflation
Eurostat
According to estimates published on 29th January by Eurostat the annual inflation rate in the euro area lay at 1% in January 2010 against 0.9% in...
Referendum/Iceland
Foundation
On 6th March the Icelanders are being called to vote by referendum on the law approved on 31st December by the Althing (Parliament) whereby the...
ICTY
Serbia
In parallel to the visit of the head of Serb diplomacy to Brussels on 26th January, who hoped to make progress with regard to his country's accession...
Industry
Eurostat
In November 2009 the new industrial orders index rose by 2.7% in the euro area (up to 10.3% in Austria) and by 2.6% in the Union in comparison with...
Audition/Georgieva
Parliament
During her audition on 2nd February Bulgarian Kristalina Georgieva, Commissioner designate for Humanitarian Aid promised that Haiti would be her...
Greece
Financial Crisis
During a speech to the nation on 2nd February Greek Prime Minister George Papandreou announced new measures to fight the crisis. Stressing that his...
Hungary
Financial Crisis
The Hungarian Central Bank MNB reduced its main rate by a quarter of a point to 6% on 25th January after an identical reduction at the end of...
Exhibition/Portugal
Culture
Under the title of "Resistência. Da Alternativa Republicana à Luta contra a Ditadura" the Portuguese Centre for Photography in Porto is organising an...
Ulster
UK
Irish Prime Minister Brian Cowen and his British counterpart Gordon Brown met in Dublin and London on 25th and 27th January to discuss the situation...
Seminar/CERI
Foundation
On 9th February the Robert Schuman Foundation and the CERI are organising a seminar entitled "The EU in quest of political legitimacy : towards new...
Davos
Financial Crisis
The Davos Forum ended on 30th January on a note that was far from euphoric because as growth has started again the budgetary problems of states such...
Trade
Eurostat
According to Eurostat figures published on 3rd February in December 2009 in comparison with November 2009 the volume of retail trade sales remained...
Euro
Estonia
The Estonian Finance Minister announced on 23rd January that Estonia now met all criteria to adopt the European currency which it hopes to do in...
EU/Belarus
Studies/Reports
The German Society for Foreign Policy (DGAP) has published a study by Maria Davydchyk and Marie-Lena May entitled "Die Gunst der Stunde nutzen:...
Parity
Council
The Vice-President of the Spanish government Maria Teresa Fernandez de la Vega, Equality Minister Bibiana Aido and British Minister for Women and...
Motorways of the Sea
Commission
On 27th January the European Commission authorised the public funding of the Fres Mos project, a Sea Motorway" between the French ports of...
General Elections
Slovakia
The President of the Slovakian Parliament, Pavol Paska announced on February 1st that the next general elections in Slovakia will take place on 12th...
Culture
European Council
The President of the European Council, Herman van Rompuy took part in a seminar on 25th January entitled "Which language, which culture in a universe...
Museum/Essen
Culture
The new Folkwang Museum in Essen, which has a wealth of Impressionist paintings, opened its doors on 30th January. The opening to the public is one...
Interim Government
Belgium
Outgoing Belgian Prime Minister Guy Verhofstadt succeeded in reaching agreement on 19th December to form an interim government until 23rd March next...
Training/Women
Auditors Court
In a report presented on 26th January the European Auditors Court looked into professional training for women co-funded by the European Social Fund...
Bank note/Chopin
Poland
The Polish Central Bank (NBP) announced on 4th February that on the occasion of the bicentenary of the composer's birth it was selling on-line from...
Treaty ratified
Italia
Italian deputies have voted at the unanimity on july, 31th the ratification of the Lisbon Treaty, just one week after the positive vote from the...
Government
Lithuania
Audronius Azubalis, former journalist and chair of the parliamentary foreign affairs committee was appointed on 29th January as head of Lithuanian...
Kosovo
Italy
Italian Deputy Foreign Minister, Alfredo Mantica travelled to Pristina on 1st February. He met the Prime Minister of Kosovo Hashim Thaci. The aim of...
Presidential Election
Ukraine
According to partial results announced by the Central Electoral Commission after the counting of voting slips in 97% of polling stations, Viktor...
Counterfeiting
Commission
A joint customs operation as part of the ASEM (Asia-Europa Meeting) led to the confiscation of more than 65 million counterfeit cigarettes and...
Slovenia
Financial Crisis
On 4th February the Slovenian government adopted a plan to emerge from the crisis aiming to guarantee sustainable development of the economy and to...
Pensions
Spain
The Spanish government announced on 29th January that it was going to suggest delaying the retirement age to 67 years instead of the present 65 in...
Rural Development
Commission
On 29th January the Committee for Rural Development approved the use of available funding as part of the European plan for economic recovery and the...
Greco/Brussels
Culture
The Palace of Fine Arts in Brussels is presenting an exhibition devoted to Greco until 9th May. This is a unique chance to see the greatest...
President
European Council
Herman Van Rompuy, President of the European Council travelled to Poland, Luxembourg and the Czech Republic. On 26th January he spoke with Polish...
Exhibition/Denmark
Culture
The Art Museum, Louisiana in Humlebaek will be devoting an exhibition to colour until 13th June. This exhibition entitled "Colour in Art" presents...
Security
Parliament
On 27th January MEPs looked into two issues which are the focus of debate between the Union and the USA: body scanners in airports and the transfer...
France
Financial Crisis
In the forecasts communicated to Brussels on 2nd February the French government said that it committed to reducing the French public deficit (State,...
SME
Germany
The German government has established a special microcredit fund of 100 million euros to help very small companies which banks refuse to make loans...
ECB
Financial Crisis
The European Central Bank's Council of Governors decided on 4th February to leave its main rates unchanged at 1%. During a press conference...
Moldova
Romania
Romanian President Traian Basescu, who visited Moldova on 27th and 28th January for the first time since the end of communist rule over this country,...
Digital
Studies/Reports
Bruegel has published a "paper for the attention of the new commissioner responsible for the digital agenda". In spite of progress achieved with...
Competitions/Schools
60 years/Schuman Declaration
On the occasion of the 60th anniversary of the declaration in which Robert Schuman set the foundations for the construction of Europe on 9th May 1950...

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