Der Brief Nr. 889

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Der Brief Nr. 889
Der Brief
Dienstag 28. April 2020
Nummer 889
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Coronavirus: Die Globalisierung ist nicht die Ursache, sondern die Kur
Autor : Blaise Wilfert
Blaise Wilfert
Im Zuge der Covid-19-Pandemie verändert sich die Definition der Globalisierung. Vormals als Liberalisierung als auch als Planetarisierung definiert, ist der Begriff zu einem Synonym für die Welt der tödlichen Pathologie geworden, die rückgängig gemacht werden müsste. Aber die Geschichte und die Notwendigkeit des Multilateralismus entkräften diese Vision.
Fortsetzung
Stiftung : Die Gesundheitskrise aus der Sicht... Europa-Tournee im Kampf gegen das Virus
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Alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in unterschiedlichem Ausmaß von Covid-19 betroffen. Wie sind sie damit fertig geworden? Wie haben sich ihre Gesundheitssysteme angepasst? Wie reagieren sie auf den durch die Pandemie verursachten wirtschaftlichen Schock? Mit dieser Sammlung möchte die Stiftung die Gefühle der Europäer, die das Virus in ihren eigenen Ländern bekämpfen, mit Ihnen teilen. Diese Zeugnisse sind weder vollständig noch akademisch; sie sind gelebt und menschlich. Lernen wir uns besser kennen. Neue Etappen: Österreich, Griechenland, die Tschechische Republik und Schweden... Fortsetzung
Covid-19: Europäische Antworten, eine vollständige Übersicht
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Angesichts der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Gesundheits- und Wirtschaftskrise versucht die Europäische Union, die verschiedenen ihr zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen. Um zu reagieren und für die Zukunft belastbar zu sein, hängt ihre Handlungsfähigkeit weitgehend von den Mitgliedstaaten und ihrer Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln ab. Die Stiftung bietet Ihnen einen regelmäßig aktualisierten Überblick über alle auf nationaler und europäischer Ebene getroffenen Maßnahmen... Fortsetzung

Coronavirus : Europäischer Wiederaufbaufonds
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Die Staats- und Regierungschefs erörterten am 23. April die Reaktion der Union auf die Coronavirus-Krise. Sie bestätigten am 9. April den von der Eurogruppe vorgeschlagenen Unterstützungsplan in Höhe von 540 Milliarden Euro. Sie waren sich darin einig, dass die strategische Autonomie der Union gestärkt und ein ehrgeiziger Sanierungsfonds eingerichtet werden muss. Sie forderten die Kommission auf, bis zum 6. Mai einen Vorschlag zu unterbreiten und die Einzelheiten in Bezug auf den Mehrjahreshaushalt der EU zu präzisieren... Fortsetzung
Schrittweise Aufhebung der Beschränkungen ab 4. Mai in Italien
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Der Präsident des italienischen Rates, Giuseppe Conte, kündigte am 26. April eine Lockerung der Beschränkungsmaßnahmen ab dem 4. Mai an. Fabriken, Geschäfte und Parks werden wieder öffnen können. Bars und Restaurants können Angebote zum Mitnehmen anbieten. Familienbesuche werden erlaubt sein. Bars und Restaurants sollten mit spezifischen Maßnahmen ab dem 1. Juni wieder öffnen können. Die Schulen werden erst im September wieder geöffnet... Fortsetzung
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Nationale Maßnahmen
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Am 28. April wird der französische Premierminister Edouard Philippe den nach dem 11. Mai umzusetzenden Plan zur Lockerung der Beschränkungen vorstellen. In Belgien beginnt der mehrstufige Lockerungsprozess am 4. Mai, aber die Geschäfte werden erst am 11. Mai wieder geöffnet. In Spanien wird der Ausnahmezustand bis zum 10. Mai verlängert, Kinder unter 14 Jahren können ab dem 26. April für eine Stunde, in Begleitung, ihre Wohnung verlassen und ab dem 2. Mai sind körperliche Aktivitäten im Freien erlaubt. In Polen bleiben die Schulen bis zum 24. Mai geschlossen. In Deutschland werden die Behörden am 30. April die Phase der Lockerung der Beschränkungen erörtern. In Österreich werden die Schulen voraussichtlich am 4. Mai wiedereröffnet. Am 27. April erklärte der britische Premierminister Boris Johnson, dass es zu früh sei, die Beschränkungen zu lockern. In Irland bleiben die Maßnahmen bis zum 5. Mai in Kraft... Fortsetzung
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Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft
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In Frankreich verabschiedete das Parlament am 23. April statt der geplanten 45 Milliarden Euro einen Unterstützungsplan in Höhe von 110 Milliarden Euro, der Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen, Steuerbefreiungen und Mehrwertsteuersenkungen umfasst. In Deutschland führte die Regierung am 23. April neue steuerliche Maßnahmen ein, darunter eine Mehrwertsteuersenkung für das Gaststättengewerbe. Die Möglichkeit für Beschäftigte anderer Unternehmen für Kurzarbeit kann ebenfalls ausgedehnt werden. In Spanien hat die Regierung am 22. April zusätzliche Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft beschlossen. In Polen erklärte der Finanzminister am 23. April, dass die Steuerzahler ihre Abgaben bis zum 1. Juni ohne Verzugsstrafen zahlen könnten. In Großbritannien kündigte das Finanzministerium am 23. April neue Unterstützungsmaßnahmen für Einzelpersonen und Unternehmen an. Am 25. April ergriffen die belgischen Behörden Maßnahmen zur Unterstützung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern... Fortsetzung
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Fahrplan eine sichere Rückkehr an den Arbeitsplatz
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Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz hat am 24. April einen Leitfaden zur sicheren Rückkehr an den Arbeitsplatz veröffentlicht, der den Arbeitgebern helfen soll, die Risiken ihrer Mitarbeiter einzuschätzen und sie in den Prozess einzubeziehen. Sie enthalten auch Informationen, die bestimmten Sektoren der Wirtschaft gewidmet sind... Fortsetzung
Zusätzliche Hilfsmaßnahmen für Fischer
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Am 22. April nahm der Rat Unterstützungsmaßnahmen für den Fischerei- und Aquakultursektor an, um die Auswirkungen des Coronavirus zu begrenzen. Zu den Maßnahmen gehören Unterstützung wegen vorübergehender Einstellung der Produktions- und Verkaufsaktivitäten, auch für Gezeitenfischer, und eine größere Flexibilität bei der Gewährung und Verwendung der Mittel. Insbesondere die Lagerbeihilfen werden erhöht... Fortsetzung
Neue Maßnahmen zur Unterstützung der Bedürftigsten
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Der Rat verabschiedete am 22. April neue Maßnahmen, die bereits vom Parlament gebilligt worden waren, um die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die ärmsten Bürger zu mildern. Die Maßnahmen ermöglichen insbesondere eine flexiblere Nutzung des Europäischen Fonds für die am stärksten benachteiligten Personen (FEAD), der 13 Millionen europäischen Bürgern zugute kommt. Zusätzlich zu der von der FEAD verwalteten Nahrungsmittel- und Materialhilfe ist nun auch der Kauf von Schutzausrüstung gegen COVID-19 mit Hilfe dieser Mittel möglich... Fortsetzung
Flexibilität bei der Verwendung von EU-Mitteln
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Am 22. April verabschiedete der Rat neue Regeln für die Verwendung der Kohäsionsfonds, um dessen Einsatz im Rahmen der Reaktion auf die Coronavirus-Krise flexibler zu gestalten. Diese neuen Regeln werden es den Mitgliedstaaten ermöglichen, Geld zwischen den verschiedenen Fonds und zwischen ihren Regionen zu transferieren und ihre Maßnahmen zu 100% statt wie bisher zu 50% aus den Kohäsionsfonds zu finanzieren... Fortsetzung
Treffen der Minister für Sport
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Am 21. April erörterten die Sportminister die Auswirkungen des Coronavirus auf den Sportsektor. Sie betonten die Bedeutung der Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bürger, die jedoch zur Absage vieler Sportveranstaltungen mit starken wirtschaftlichen Auswirkungen sowie zur Störung des Funktionierens von Verbänden und kleinen Vereinen geführt haben. Sie sprachen über die Bedeutung der Ausbildung von Sportlern... Fortsetzung
Globale Lieferketten sichern
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Die Europäische Union und 21 Mitglieder der Welthandelsorganisation verpflichteten sich am 22. April, das ordnungsgemäße Funktionieren der globalen Lebensmittelversorgungsketten zu gewährleisten und Maßnahmen zu vermeiden, die sich während der Coronavirus-Pandemie negativ auf die Ernährungssicherheit anderer WTO-Mitglieder auswirken könnten. Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Agrar- und Lebensmittelsektor müssen daher zielgerichtet, transparent und befristet sein und dürfen nicht zu ungerechtfertigten Handelshemmnissen führen... Fortsetzung
Warnung vor den Nebenwirkungen von Chloroquin
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Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) erinnerte am 23. April an die Gefahren, die mit der Verwendung von Chloroquin und Hydrochloroquin verbunden sind, die schwerwiegende Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen verursachen können, insbesondere wenn sie in hohen Dosen oder in Kombination mit bestimmten Antibiotika eingenommen werden. Chloroquin und Hydrochloroquin können Leber- und Nierenprobleme verursachen. Die EMA weist darauf hin, dass die derzeitigen klinischen Studien noch begrenzt und nicht schlüssig sind, und empfiehlt daher, dass Angehörige der Gesundheitsberufe Patienten mit COVID-19 genau überwachen... Fortsetzung
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Plattform für den Austausch von wissenschaftlichen Daten
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Die Europäische Kommission hat am 20. April eine europäische Coronavirus-Datenplattform ins Leben gerufen, um Forschern den Zugang zu und den Austausch von verfügbaren Daten zu ermöglichen, mit dem Ziel, die Forschung zu beschleunigen. Die Plattform kann alle Arten von Daten speichern, von DNA-Sequenzen bis hin zu klinischen Studien... Fortsetzung
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Treffen der Tourismusminister
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Am 27. April einigten sich die Tourismusminister auf die Notwendigkeit, einen Sanierungsplan für den Sektor aufzustellen. Es wurde die Idee aufgeworfen, bis zur vollständigen Wiederöffnung der Grenzen innerhalb der Union Korridore für Touristen einzurichten. Einige Minister haben eine Erklärung mitunterzeichnet, in der gefordert wird, dem Tourismus bei der Vorbereitung des Erholungsfonds der Union Vorrang einzuräumen. Binnenmarktkommissar Thierry Breton forderte die Mitgliedstaaten auf, die EU-Mittel in vollem Umfang zu nutzen... Fortsetzung
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Kommission : Keine greifbaren Fortschritte in der 2. Verhandlungsrunde mit Großbritannien
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Der Chefunterhändler der Union, Michel Barnier, sprach am 24. April zum Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde über die künftigen Beziehungen. Er stellte mehrere Punkte fest, in denen sich die beiden Parteien nicht einig sind, insbesondere in Bezug auf Garantien zur Verhinderung unlauterer Handelspraktiken, die Form des Abkommens, die polizeiliche Zusammenarbeit und die Fischerei. Er rief zu "politischem Willen, Realismus und gegenseitigem Respekt" auf, um Fortschritte zu erzielen und eine fehlende Einigung am Ende der Übergangsperiode am 31. Dezember zu vermeiden... Fortsetzung
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Diplomatie : Treffen der Außenminister
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Am 22. April erörterten die Außenminister die Lage in der Türkei, in Libyen und in Afghanistan sowie Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus: Rückführung europäischer Bürger, Bekämpfung von Fehlinformationen, Umsetzung des Hilfspakets in Höhe von 20 Milliarden Euro für die Partnerländer der Union. Sie erörterten auch die Schaffung einer Luftbrücke für die Verteilung von medizinischer Ausrüstung. Schließlich besprachen die Minister die Hilfe für die Länder der Östlichen Partnerschaft und brachten ihre Unterstützung für die Reformprojekte der Ukraine zum Ausdruck... Fortsetzung

Gerichtshof : Urteil zur Anzeige von Preisen durch Fluggesellschaften
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In einem Urteil vom 23. April antwortete der Gerichtshof auf ein Vorabentscheidungsersuchen des italienischen Staatsrats zur Anzeige von Flugpreisen und stellte fest, dass Fluggesellschaften die Mehrwertsteuer auf Inlandsflüge und Kreditkartengebühren ausweisen müssen... Fortsetzung
Schlussanträge des Generalanwalts zur Inhaftierung von Migranten in Ungarn
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In einem Schlussantrag vom 23. April entschied der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs, dass die Inhaftierung von Asylbewerbern im Internierungslager im ungarischen Röszke an der Grenze zu Serbien illegal sei. Nach Ansicht des Generalanwalts sind die Antragsteller isoliert, ihrer Bewegungsfreiheit beraubt und nicht in der Lage, das Lager zu verlassen, da dies ihren Asylantrag null und nichtig machen würde. Er fordert den Gerichtshof auf, zu entscheiden, dass die Inhaftierung von Asylbewerbern gegen EU-Recht verstößt... Fortsetzung
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Homophobe Äußerungen können eine Diskriminierung bei der Einstellung darstellen
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Homophobe Äußerungen stellen eine Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf

dar, urteilte der Gerichtshof am 23. April, wenn sie von einer Person getätigt werden, die einen entscheidenden Einfluss auf die Einstellungspolitik eines Arbeitgebers hat oder die als einen derartigen Einfluss ausübend wahrgenommen werden kann... Fortsetzung

EU-Rechnungshof : Bericht über den Zustand des Verkehrsnetzes
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Am 21. April veröffentlichte der Rechnungshof einen Bericht über den Zustand des europäischen Verkehrsnetzes, insbesondere des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V). Man stellt eine Verkürzung der Fahrzeiten und eine Zunahme der Autobahnkilometer fest, ist jedoch der Ansicht, dass das Netz nicht voll funktionsfähig ist: Mittel- und Osteuropa hinken hinterher. Mehrere grenzüberschreitende Abschnitte bleiben unvollendet. Seit 2007 hat die Kommission den Mitgliedstaaten rund 78 Milliarden Euro für den Straßenbau und -ausbau zur Verfügung gestellt... Fortsetzung
Bericht über Kulturausgaben
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In einem am 23. April veröffentlichten Bericht über Kulturausgaben vertritt der Rechnungshof die Auffassung, dass die Förderung von Kulturstätten nicht ausreichend zielgerichtet und koordiniert ist und zu komplex geworden ist. Darüber hinaus wird die Hilfe hauptsächlich über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) verteilt, der der Kultur keine Priorität einräumt. Der Rechnungshof bedauert daher den Vorrang wirtschaftlicher Ziele vor der Frage der Lebensfähigkeit von Stätten oder der Restaurierung des kulturellen Erbes... Fortsetzung

EZB : Spekulative Vermögenswerte als Bankgarantien akzeptiert
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Die Europäische Zentralbank kündigte am 22. April an, dass sie spekulative Vermögenswerte als Sicherheit (oder Garantie) für Kredite an Banken akzeptieren wird. Da das Rating einiger Unternehmen in den von der Coronavirus-Krise am stärksten betroffenen Ländern von Investment Grade auf Speculative Grade herabgestuft wurde, konnten deren Vermögenswerte nicht mehr als Sicherheiten bei der EZB verwendet werden. Diese Entscheidung ermöglicht es den Banken, weiterhin Finanzierungen von der EZB zu erhalten... Fortsetzung
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Frankreich : Das Europa von morgen
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Der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing veröffentlichte am 23. April in einem Dutzend großer europäischer Medien eine Kolumne, die von etwa zwanzig Persönlichkeiten unterzeichnet wurde, darunter der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Hans-Gert Pöttering, die Präsidentin der Stiftung für progressive europäische Studien, Maria João Rodrigues, und Alain Lamassoure, Vorsitzender des wissenschaftlichen Ausschusses der Stiftung... Fortsetzung

Europarat : Jahresbericht zur Menschenrechtslage
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In ihrem am 21. April veröffentlichten Tätigkeitsbericht für 2019 ist die Menschenrechtskommissarin des Europarates, Dunja Mijatovic, der Ansicht, dass die Menschenrechte auf dem ganzen Kontinent zunehmend in Frage gestellt werden. Sie hebt die wachsende Akzeptanz von Rassismus, die Verletzung der Rechte von Migranten und Flüchtlingen sowie von Frauen, die Unterdrückung von Protesten und die Infragestellung der Unabhängigkeit der Justiz hervor... Fortsetzung
Korruptionsprävention im Zusammenhang mit Coronavirus
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Die Gruppe der Staaten gegen Korruption (GRECO) des Europarates veröffentlichte am 21. April, in ihrem Jahresbericht, Richtlinien für die Mitgliedsstaaten zur Bekämpfung der Korruption während der COVID-19-Pandemie. Die Gesundheitssituation, der dringende Bedarf an medizinischer Ausrüstung und die Vereinfachung bestimmter Vorschriften erhöhen das Korruptionsrisiko... Fortsetzung
Erklärung zu den Rechten der Frauen während der Pandemie
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Der Ausschuss der Vertragsparteien des Übereinkommens von Istanbul zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt erinnerte die Unterzeichnerstaaten am 20. April daran, wie wichtig es ist, die Anwendung des Übereinkommens während der Eindämmungsphase und der Pandemie fortzusetzen, da die häusliche Gewalt stark zugenommen hat. Der Ausschuss schlägt konkrete Maßnahmen vor, wie z.B. die Einbeziehung der Geschlechterperspektive in die Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur Bekämpfung der Pandemie, die Stärkung der Zusammenarbeit mit den Akteuren der Zivilgesellschaft, die Gewährleistung der Kontinuität der Unterstützungsdienste für die Opfer oder die Anpassung der finanziellen Mittel an die spezifischen Bedürfnisse dieser Zeit... Fortsetzung

WTO : Wachsende Zahl von Ausfuhrbeschränkungen
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In einem am 23. April veröffentlichten Bericht stellte die Welthandelsorganisation fest, dass 80 Länder und Territorien als Folge der Covid-19-Pandemie Exportverbote oder -beschränkungen erlassen haben. Am 24. April forderten der IWF und die Welthandelsorganisation die Regierungen auf, von Exportbeschränkungen und anderen Beschränkungen für die Ausfuhr von medizinischen Hilfsgütern und lebensnotwendigen Nahrungsmitteln abzusehen und die seit Anfang des Jahres geltenden Beschränkungen rasch aufzuheben... Fortsetzung
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Eurostat : Handelsüberschuss im Februar
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Nach Schätzungen von Eurostat vom 20. April verzeichnete die Europäische Union im Februar 2020 einen Handelsüberschuss von 22,4 Milliarden Euro und die Eurozone einen Überschuss von 23 Milliarden Euro, während der Handel innerhalb der Eurozone um 0,6% zurückging... Fortsetzung
Staatsdefizite und Staatsverschuldungen 2019 rückläufig
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Am 22. April veröffentlichte Eurostat Daten zum öffentlichen Schuldenstand für 2019. Das durchschnittliche Jahresdefizit der Europäischen Union beträgt 0,6 % und ist damit ebenso hoch wie in der Eurozone. Der durchschnittliche Anteil der Staatsverschuldung am BIP liegt in der Union bei 77,8%, was einem Rückgang von 1,8% gegenüber 2018 entspricht. Für den Euroraum beträgt sie 84,1%, ein Rückgang von 1,7% gegenüber 2018... Fortsetzung
Der Anteil der 30- bis 34-Jährigen mit einem höheren Bildungsabschluss liegt bei über 40%.
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Nach den am 22. April veröffentlichten Eurostat-Zahlen erreichte der Anteil der Hochschulabsolventen unter den 30- bis 34-Jährigen im Jahr 2019 40,3%. Damit hat die Union ihr Gesamtziel für Europa 2020 von 40% erreicht, und 18 Mitgliedstaaten haben ihre jeweiligen nationalen Ziele erreicht... Fortsetzung

Berichte / Studien : Studie über den wirtschaftlichen Wert von geografischen Angaben
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Am 20. April veröffentlichte die Kommission einen Bericht über den wirtschaftlichen Wert der eingetragenen Ursprungsbezeichnungen der Union. Sie schätzt ihren Verkaufswert auf 74,76 Milliarden Euro, darunter 39 Milliarden Euro für Weine, was 7% des Gesamtumsatzes des europäischen Agrar- und Lebensmittelsektors entspricht. Diese Produkte verkaufen sich doppelt so gut wie ungeschützte Produkte... Fortsetzung
Bericht über die Digitalumstellung in der Europäischen Union und den USA
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Die Europäische Investitionsbank veröffentlichte am 20. April einen Bericht über den digitalen Übergang in der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten aus Sicht von Unternehmen. Gemäß dieser Studie sind nur vier europäische Staaten den USA in Bezug auf die Digitalisierung voraus: Dänemark, die Niederlande, die Tschechische Republik und Finnland... Fortsetzung
Erhöhung der globalen Militärausgaben
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Die weltweiten Militärausgaben stiegen 2019 um 5 Prozent auf insgesamt 356 Milliarden Dollar, so ein am 27. April veröffentlichter Bericht des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Deutschland verzeichnete mit einem Anstieg von 10% den größten Zuwachs und damit den höchsten Anstieg der Militärausgaben seit 1993... Fortsetzung
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Kultur : Skulptur in Valladolid
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Das Nationale Museum für Skulptur in Valladolid bietet einen virtuellen Rundgang sowie Online-Ausstellungen an, darunter eine zum Thema Miro und Skulptur... Fortsetzung
Mittelalterliche Schätze von Waterford
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Ein virtueller Rundgang durch das Mittelalter Museum von Waterford ermöglicht es uns in die Geschichte des irischen Mittelalters einzutauchen, dies wird mit der Präsentation archäologischer Artefakte aus dem Mittelalter erreicht... Fortsetzung
Meisterwerke der Kunsthalle Hamburg
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Die Hamburger Kunsthalle bietet einen virtuellen Katalog ihrer Sammlungen nach Epochen sortiert sowie Online-Ausstellungen an... Fortsetzung
Salzkapellen von Wieliczka
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Das Salzbergwerk Wieliczka bei Krakau gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und umfasst mehrere Kapellen. Der Ort kann durch mehrere Videos besichtigt werden... Fortsetzung
Sammlungen zeitgenössischer Kunst der Region Ile de France
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Die vom Fonds régional d'art contemporain (FRAC) d'ÎIle de France gesammelten Werke sind online sichtbar, geordnet nach Künstler, Genre und Jahr... Fortsetzung

27Apr
27. April 2020

Treffen der für Tourismus zuständigen Minister

28Apr
28. April 2020

Treffen der Innenminister/Treffen der Energieminister

29Apr
29. April 2020

Treffen der Verkehrsminister

30Apr
30. April 2020

Sitzung des EZB-Rates der Europäischen Zentralbank

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année 2020
Der Brief Nr. 899
Abendessen bei Jefferson
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Der Brief Nr. 898
Deutsche Ratspräsidentschaft der Europäischen Union: "...und plötzlich ändert sich alles.
veröffentlicht am 29/06/2020
Der Brief Nr. 897
Der Mittelmeerraum: Paradigma der gegenwärtigen Konfliktsituation
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Der mehrjährige Finanzrahmen 2021/2027: ein Leuchtturm sein
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Der Brief Nr. 895
Wiederherstellung der Freizügigkeit in der Union
veröffentlicht am 08/06/2020
Der Brief Nr. 894
Ein Europa der Lieferketten und der Beschaffung auf Vorrat?
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Herausforderungen und Zwänge einer "Geopolitischen Kommission" für die europäische Souveränität
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Der Brief Nr. 892
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Der Brief Nr. 890
Europa wird 70 Jahre alt
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Der Brief Nr. 889
Coronavirus: Die Globalisierung ist nicht die Ursache, sondern die Kur
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Der Brief Nr. 888
Europäische Solidarität in Krisenzeiten: ein Vermächtnis, das angesichts von Covid-19 vertieft werden muss
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Der Brief Nr. 886
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